Mit dem Ergebnis sind die Österreicher mehr als zufrieden, hatten sie doch nicht damit gerechnet, bei ihrem Debüt im 49er sogar World Cup Punkte einzustreifen.
Abgesehen von einem Tag, an dem alle drei Races enttäuschend verliefen und als Draufgabe auch noch der Gennakerbaum brach, ist die Bilanz der beiden durchwegs positiv: „Wir haben uns sukzessive gesteigert, sind dreimal in die Top ten gesegelt und haben einige arrivierte Mannschaften hinter uns gelassen“.
Verbesserungspotential sehen die Tornado-Umsteiger vor allem bei den Starts: „Wenn wir mal gut weggekommen sind, waren wir vorne dabei. Aber meistens sind wir vom Timing und der Position her schlecht gestartet, was daran liegt, dass wir noch keine 49er Regatten gesegelt sind und da noch sehr viel Training brauchen“, so Czajka.
Insgesamt habe man viel dazugelernt: „Der Miami-Ausflug hat sich für uns auf jeden Fall ausgezahlt. Es war eine wichtige Standortbestimmung, deren Ausgang definitiv Auftrieb gibt“, so Steuermann Zajac, der die Belastbarkeit seines unfallbedingt schwer angeschlagenen Rückens zu einem Großteil dem eigens aus Österreich angereisten Physiotherapeuten Marcel Formann zu verdanken hat.
Zur Erholung wird nun noch eine Woche Urlaub in Miami angehängt, bevor es zurück ins verschneite Europa geht. Dort angekommen, werden Zajac/Czajka an einem BMW Sicherheitstraining teilnehmen: „Darauf freuen wir uns schon. BMW lädt uns jedes Jahr ein, die verschiedenen BMW Modelle auf Schneefahrbahnen zu testen“.
Ansonsten liegt der Fokus im Februar auf Kraft- und Konditionstraining, bevor im März auf Mallorca die nächsten Trainingseinheiten am Wasser folgen.
Judith Hoebinger
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