Deutlich vorbei

Nach nur 2 Segeltagen war der Traum einer Qualifikation für die nächsten Olympischen Spiele bei der WM im Olympiarevier für die heimischen Segler ausgeträumt.

Die beiden heimischen 470er Teams wollten im Olympiarevier Enoshima das begehrte Ticket für die Teilnahme an den letzten olympischen Spielen in dieser Bootsklasse lösen. 8 Nationen hatten sich schon im Vorjahr qualifiziert. Bei dieser WM stehen weitere 4 Tickets zur Disposition. Eines davon wollte man ergattern. Gemeinsam mit den Trainern und Betreuern des Österreichischen Segel verbandes haben die beiden österreichischen Teams lange auf dieses Ziel hingearbeitet. Nahezu 100 Trainingstage in den letzten beiden Jahren im Olympiarevier, viele anstrengende Langstreckenflüge, viele hunderte Stunden Manövertraining und Materialoptimierung in Split, der Heimat ihres Trainers. Bei den kurzen Heimurlauben dann Kondition- und Kraft tanken und nun das:

Sowohl das Vorarlberger Team David Bargehr/Lukas Mähr als 31. als auch das Team des Burgenländischen Yacht Clubs Nikolaus Kampelmühler/Thomas Czajka als 32. verpassten trotz je einer Top-Ten-Platzierung (6 bzw. 5) am Dienstag die Goldflotte der Top 26.

Die besten Chancen auf die vier Nationentickets haben derzeit Ungarn, die Türkei, Russland und China. 

Für die heimischen Teams geht es nun in der Silberflotte weiter. Mal sehen, wie es unseren Athleten gelingt diese Enttäuschung zu verkraften.

Im nächsten Jahr gibt es noch eine winzige Chance für unsere 470er Segler. Beim Weltcup in Neapel wird das letzte Nationenticket für die 470er Klasse vergeben. Vielleicht gelingt einem heimischen Team dort die Sensation.