Es hat nicht ganz geklappt

Nach dem Sieg in Velden hatte unser Team große Erwartungen in den Heimevent vor Neusiedl gesetzt, Der Plan war mit einer guten Leistung unter die Top 3 der Gesamtwertung vorzustoßen. Dazu hatte man einen neuen Steuermann ins Team geholt. Sven Reiger unser Paralympics Teilnehmer in Rio war erstmalig dabei und steuerte abwechselnd mit Rene Mangold. Auch unser restliches Team bestehend aus Clemens Kruse, Thomas Czajka, Stephan Glanz sollte eigentlich für Spitzenplätze gut sein. Doch unsere Segler konnten nicht an die starken Leistungen von Gmunden und Velden anknüpfen. Ungewohnte Schwächen im Zweikampf führten zur mehreren Penalties. Gute Leistungen wechselnden mit schlechten Plätzen, sodass man am Ende mit dem sechsten Rang schon zufrieden sein musste, der erst durch einen zweiten Platz im letzten Rennen sichergestellt wurde. Die Rennen müssen teamintern noch analysiert werden, aber möglicherweise war das gestrige Gennakerverbot, das auf Grund des starken Windes ausgesprochen wurde, für unser Team ein Nachteil, vielleicht war es aber auch ein Fehler auf zwei Steuerleute zu setzen, die abwechselnd je ein Rennen fuhren, da die Gewöhnung an das Starkwindverhalten der Sunbeam 22.1 dadurch länger dauerte, als bei den anderen Teams. Jedenfalls bleibt bis zum Abschlussevent in Bregenz noch einige Zeit Fehleranalyse zu betreiben und die Teamleistung zu verbessern.

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(peter czajka)