ISAF WM Team Race > 2nd Round Robin

 

Freddy Lang vom Team AUT 1 (Angelika Jäger-Stark, Eva Maria-Schimak, Freddy Lang, Barbara Czajka):

"Grundsätzlich muß man wissen, dass das Teamrace-Segeln im Gegensatz zum üblichen Regattasegeln (Fleetrace) kurz (etwa 5 Minuten) und inklusive Vorstart unglaublich taktisch ist und und nur im Team (=2 Boote mit je zwei Frau/Mann Besatzung) gewonnen werden kann. Bei jeder Wettfahrt (pro Round Robin 55 Races) sind nur zwei Teams, d. h. 4 Boote am Start. Winner ist immer jenes Team, dass am Ende einer Wettfahrt keinen letzten Platz ersegelt. Man muss wissen, dass alle anderen startenden Nationen mit Ausnahme von Deutschland und Österreich diesen Bewerb schon seit zwei (Tschechien) bis zu 16 (Amerika) Jahren fahren. Das Team Austria war zwei Wochen vor den ISAF-Spielen zu einem Teamrace-Bewerb der Tschechen nach Brno eingeladen. Es war ein erstes ernüchterndes Hineinschnuppern ins Teamrace-Segeln mit einem 420er Boot - wir waren bei diesem "Katz' und Maus-Spiel" immer die Maus! Diese Woche waren wir aber schon zweimal die Katze!"

Übersetzt: Allein durch Probieren, taktisch-agressives Agieren und Zuschauen haben wir während der letzten Tage unglaublich viel Erfahrung gesammelt. Deshalb sind die bisher zwei gewonnen Races des österreichischen Teams als Erfolg zu werten. Wir hoffen, dass wir im Laufe des Bewerbes noch die eine oder andere Wettfahrt gewinnen können!

Zum Schluss:.

Teamrace-Segeln macht uns vieren sehr viel Spaß, ist für das Publikum (und auch für die Medien) sehr attraktiv und wir hoffen, daß diese Art von Segeln auch in Österreich populärer wird..."

Quelle: Ilse Barnert