Star sailing week Finale

Platz 4 für das österreichische Team
beim 3 Testevent der Star Sailing League in Neuchatel in der Schweiz. Der Tag begann vielversprechend. Unser Team war ja schon vor der letzten Qualifikationswettfahrt für das A-Finale qualifiziert, gewann aber auch die letzte Qualifikationswettfahrt in seiner Gruppe vor Schweden, die damit als Zweiter der Gruppe ins A-Finale einziehen durften. Die Qualifikation der anderen Gruppe dominierte das polnische Team. Neben den Polen konnte sich das Team aus Slovenien den vierten Startplatz im A-Finale sichern. Mit 4 ersten Plätzen war Österreich das erfolgreichste Team der Qualifikation und wurde auch vor Ort als Favorit für den Finalsieg gehandelt. Doch es kam leider anders. Ein taktischer Fehler in der Vorstartphase und damit 60 Meter Rückstand beim Überqueren der Startlinie war nicht mehr gutzumachen. Auf der zweiten Kreuz gelang es noch die Polen zu überholen, doch am letzten Vorwindkurs wurde mit einem weiteren taktischen Fehler der Platz am Stockerl vergeben. Das Finale gewann das Team aus Schweden, die Zweiten aus der österreichischen Qualifikationsgruppe, die von Österreich in der Qualifiaktion 4 Mal geschlagen werden konnten. Aber auch der vierte Platz in diesem Event ist für das österreichische Team, das nur über sehr wenig Erfahrung im Big Boot Segeln verfügt ein tolles Ergebnis. So rennomierte Mannschaften wie etwa Dänemark mit 3 Olympiamedaillengewinnern an Bord mussten sich mit dem B-Finale begnügen.  

Was bedeutet dieses Testevent für das österreichische Team?
Wie der Name schon sagt war es ein Testevent für Veranstalter und Aktive. Das Ergebnis hat keinerlei Einfluß auf den Goldcup nächstes Jahr. Der Veranstalter will bei beim SSL Goldcup die besten Segler der Welt gegeneinander antreten lassen. Für Jollensegler, die üblicherweise nur einen Teampartner haben, sind die großen SSL48 Boote eine Herausforderung. 9 Teammitglieder müssen interaktiv agieren. Jeder ist vom Anderen abhängig. Ein Fehler und ein Manöver ist verhaut, viele Meter verloren. Es gelang Teamkapitän Tom Zajac ein schlagkräftiges Team zusammenzustellen, das gut zusammenarbeitet und während des Trainings eine extrem steile Lernkurve zeigte. Bleibt zu hoffen, dass die Olympiakampagnen den einzelnen teammitgliedern genügend Zeit lassen den Gold Gup im Mai nächsten jahres zu fahren. Es wäre schade, wenn die jetzigen Trainingsfortschritte durch zu viele Teamumstellungen wieder verloren gingen.     

Gratulation für den tollen Erfolg. Danke für die spannenden Momente, die wir am Bildschirm miterleben durften. Wir sind stolz auf euch und freuen uns auf das nächste Event im Frühjahr.