Zajac/Matz und Bildstein/Hussl beenden Weltcup auf Rang sechs

Sowohl Thomas Zajac und Barbara Matz (Nacra 17) als auch Benjamin Bildstein und David Hussl (49er) beendeten den Weltcup vor Miami auf dem sechsten Platz. Bei drehendem Leichtwind konnten beide Teams im Medal Race ihre Platzierungen der Opening Series halten. Im 470er fuhren David Bargehr und Lukas Mähr noch einen zweiten Platz ein, mussten den Weltcup aber vor dem Finale auf Gesamtrang 21 beenden.

Bildstein/Hussl werden im Medal Race Vierter

Auf dem sechsten Platz starteten Benjamin Bildstein und David Hussl in das Finale des Weltcups vor Miami. Bei schweren Windverhältnissen gelang dem 49er-Duo ein vierter Platz im Medal Race. Im Gesamtklassement konnten sich die Athleten vom Yacht Club Bregenz allerdings nicht weiter verbessern und beendeten den Weltcup auf Gesamtrang sechs. „Es war alles andere als einfach,“ erzählte Benjamin Bildstein. „Direkt über dem Kurs drückte von der linken und von der rechten Seite ein Wind. Wir haben das aber schnell bemerkt und konnte diese Divergenz positiv nutzen. Am Start kämpften wir erst für die linke Seite, die wir dann aber vernünftigerweise aufgegeben haben, da es zu riskant geworden ist. Das war die richtige Entscheidung, da vier Boote über der Startlinie waren. Wir konnten dann aber unsere Linie nicht halten und mussten in die Mitte wenden. Ab der ersten Luv haben wir aber wieder aufgeholt. Speziell bei der zweiten Kreuz konnten wir über die linke Seite wichtige Meter gutmachen,“ analysierte der Steuermann das Medal Race „Wir hatten in dieser Woche eine gute Geschwindigkeit und konnten ein schönes Segeln präsentieren. Das stimmt uns sehr positiv und wir freuen uns über den sechsten Platz,“ zieht der Vorarlberger ein positives Weltcup-Resümee. Vorschoter David Hussl richtet seinen Blick bereits nach vorne „Es war eine schwierige aber lehrreiche Woche. Wir haben bereits mit der Analyse begonnen und wissen woran wir arbeiten müssen. Es ist natürlich ein gutes Gefühl zu wissen, dass, auch wenn nicht alles perfekt funktioniert, wir einen Top-6-Platz erreichen können. Unser eingeschlagener Weg funktioniert gut. Jetzt gilt es fokussiert weiterzuarbeiten. Es geht nun gleich weiter nach Argentinien, wo wir für zweieinhalb Wochen ein Intensivtraining geplant haben,“ so Hussl.

 

Platz sechs im Medal Race bringt Gesamtrang sechs für Zajac/Matz

Auch das Nacra 17-Duo beendete den Weltcup vor Miami auf dem sechsten Gesamtrang. Bei drehendem Wind wechselten die Positionen im Medal Race ständig. „Im Medal Race gab es einige Ups and Downs für uns. Wir haben eine gute erste Kreuz hingelegt und waren an der Luv-Tonne am dritten Platz. Dann haben wir auf der Vorwind leider den richtigen Moment verpasst zu halsen und büßten dadurch einige Plätze ein. Wir haben uns aber wieder zurückgekämpft,“ berichtetet Thomas Zajac über das Medal Race. „Wir sind mit dem Weltcup im Großen und Ganzen zufrieden, auch weil wir am Anfang der Regatta noch sehr geschwächt waren. Wären wir in der Opening Series nicht einmal aufgelaufen, hätten wir leichter um einen Podestplatz mitfahren können,“ lautete das Weltcup-Resümee des Steuermanns. In zehn Tagen geht es für ihn gemeinsam mit Vorschoterin Barbara Matz zu einem Intensiv -Trainingslager nach Uruguay.

 

Zweiter Platz in Wettfahrt für Bargehr/Mähr

Geduldig sein, hieß es für David Bargehr und Lukas Mähr am letzten Tag der 470er-Opening-Series vor Miami. Nicht weniger als acht Stunden verbrachte das OeSV-Duo am Wasser, um bei drei bis sieben Knoten die letzten drei Wettfahrten zu absolvieren. Zwar belegten die Vorarlberger in der zweiten Wettfahrt des Tages einen zweiten Platz, die weiteren Ergebnisse ließen aber keine Verbesserung im Gesamtklassement mehr zu. „Wir hatten extrem lange Wartezeiten bis segelbarer Wind kam. Die erste Wettfahrt ist uns nicht so gut gegangen. In der zweiten Wettfahrt hat es deutlich besser funktioniert und wir konnten einen zweiten Platz einfahren. Wir sind gut gestartet und gleich auf die richtige Seite gefahren. Dieses Erfolgserlebnis hat uns sehr gutgetan, vor allem weil wir einige durchwachsene Ergebnisse hatten. Das letzte Race war dann sehr tricky. Es war eine verrückte Wettfahrt, bei der vom ersten bis zur letzten Platz alles drinnen gewesen wäre. Für uns war es dann lediglich der 27. Platz,“ berichtete David Bargehr über den letzten Tag. „Wir sind mit den Ergebnissen natürlich nicht zufrieden. Man sieht aber, dass ein paar Sachen besser werden, wie zum Beispiel die Starts. Wir konnten aber die Früchte unserer Arbeit bei diesem Weltcup noch nicht ernten. Wir wissen woran wir arbeiten müssen und sind uns sicher, dass, wenn wir die Puzzlesteine zusammenfügen, die richtigen Ergebnisse kommen werden,“ zeigt sich der Steuermann motiviert. Niko Kampelmühler und Thomas Czajka beendeten den Weltcup auf den 25. Platz. Die OeSV-Junioren Yannis Saje und Lukas Haberl belegten Rang 28.

 

World Cup Miami (USA), 30. Jänner - 3. Februar 2019:
 

49er

1. Erik Heil / Thomas Ploessel (GER) 67,3 (8,3-RDG, 4, 21, 6, 17, 8, 1, 1, (24), 1)

6. Benjamin Bildstein / David Hussl (AUT) 114 (12, (32), 23, 1, 12, 13, 25, 13, 1, 6, 8)
 

Nacra 17

1. Jason Waterhouse / Lisa Darmanin (AUS) 50 ((14), 1, 4, 8, 2, 4, 1, 4, 7, 4, 5, 8, 2)

6. Thomas Zajac / Barbara Matz (AUT) 89 (9, 8, 9, 3, 13, 5, 17, 2, 3, 1, (18), 7, 12)

19. Laura Farese / Matthäus Zöchling (AUT) 189 (11-STP, 18, 16, (22), 17, 21, 19, 13, 22, 16, 20, 16)

 

49erFX

1. Alexandra Maloney / Molly Meech (NZL) 42 (2, 1, 1, 10, 5, (18), 14, 7, 2)

11. Tanja Frank / Lorena Abicht (AUT) 108 (5, 22, 8, 24, 24, (31), 4, 6, 15)

27. Laura Schöfegger / Anna Boustani (AUT) 166 (15, 31, 2, (36-DNF), 19, 20, 36-UFD, 12, 31)

30. Angelika Kohlendorfer / Lisa Farthofer (AUT) 198 (27, 32, 31, 23, (33), 27, 20, 31, 7)
 

470er

1. Jordi Hernandez / Nicoláz Garzia-Paz (ESP) 42 (12, (18), 4, 3, 1, 5, 10, 3, 4)

21. David Bargehr / Lukas Mähr (AUT) 142 (6, 26, 23, 5, 29, (31), 24, 2, 27)

25. Niko Kampelmühler / Thomas Czajka (AUT) 159 (28, 25, (30), 10, 14, 18-STP, 28, 19, 17)

28. Yannis Saje / Lukas Haberl (AUT) 173 (25, 31, (34), 29, 3, 16, 19, 21, 29)